Leads generieren mit Google Ads und Meta Ads: Der Funnel in 5 Schritten
Ein funktionierender Lead-Funnel kombiniert Google Ads (aktive Suche) und Meta Ads (Nachfrage wecken), führt auf eine klare Zielseite, misst Anfragen sauber und verfolgt sie schnell nach. Entscheidend ist nicht der Preis pro Klick, sondern der Preis pro Kunde.
Schritt 1: Ziel und Wert festlegen
Definieren Sie, was ein Lead ist (Formular, Anruf, Reservierung, Terminbuchung) und was ein Kunde Ihnen im Schnitt einbringt. Daraus ergibt sich, wie viel eine Anfrage kosten darf. Ohne diese Zahl ist jedes Budget Raten.
Rechenbeispiel (frei erfunden, zur Veranschaulichung): Wenn Sie 1.000 € Werbebudget einsetzen und 20 Anfragen bekommen, kostet eine Anfrage 50 €. Werden aus 4 Anfragen ein Kunde, kostet ein Kunde 200 €. Ist ein Kunde mehr wert als 200 € Gewinn, lohnt sich die Werbung. Ihre echten Zahlen sehen anders aus, entscheidend ist die Methode: Kosten pro Lead = Budget ÷ Leads, Kosten pro Kunde = Kosten pro Lead ÷ Abschlussquote.
Schritt 2: Google Ads für aktive Nachfrage
Menschen, die „Fotograf Wien“ oder „Elektriker Notdienst“ suchen, haben Bedarf. Suchkampagnen fangen sie ab. Wichtig sind passende Keywords, ausschließende Keywords, ein Ortsbezug und Anzeigentexte, die das Versprechen der Zielseite aufgreifen. Seit Google Suchkampagnen auf KI-Funktionen umstellt, muss der Suchbegriffe-Bericht regelmäßig kontrolliert werden (AI Max). Mehr dazu bei Google Ads in Wien.
Schritt 3: Meta Ads für Nachfrage wecken
Auf Instagram und Facebook erreichen Sie Menschen, die noch nicht suchen. Starke Videos, klare Angebote und lokale Zielgruppen sind der Schlüssel. Gute Reels können als Anzeigen weiterlaufen. Testen Sie mehrere Einstiege und Formate, und lassen Sie Gewinner mehr Budget bekommen.
Schritt 4: Eine Zielseite, die Anfragen bringt
- Antwort auf das Anzeigenversprechen in den ersten Sätzen
- Kurzes Formular mit wenigen Pflichtfeldern, dazu Telefon und WhatsApp
- Vertrauen: echte Referenzen, Fotos, Bewertungen, klare Abläufe
- Schnelle Ladezeit, besonders mobil
- Eine eigene Seite je Anzeigengruppe statt der Startseite für alles
Mehr dazu in der Checkliste für Websites.
Schritt 5: Messen, nachfassen, lernen
- Tracking mit Einwilligung: Messen Sie Formulare, Anrufe und Reservierungen als Conversions. Setzen Sie Werbe- und Analyse-Tracking erst nach Einwilligung im Cookie-Banner ein und nutzen Sie den von Google geforderten Einwilligungsmodus (Consent Mode).
- Schnell antworten: Je schneller Sie auf eine Anfrage reagieren, desto eher wird ein Kunde daraus.
- Qualität erfassen: Markieren Sie, welche Anfragen zu Kunden wurden, und geben Sie diese Information an die Werbekonten zurück.
- Monatlich auswerten: Kosten pro Lead, Kosten pro Kunde und Abschlussquote beobachten.
Wie viel Budget sollte ich einplanen?
Genug, damit die Kampagnen lernen können, und passend zum Wert eines Kunden. Zu kleine Budgets liefern kaum aussagekräftige Daten. Wir rechnen das im Erstgespräch mit Ihren Zahlen durch.
Häufige Fragen
Was ist besser: Google Ads oder Meta Ads?
Beides erfüllt verschiedene Aufgaben. Google fängt bestehenden Bedarf ab, Meta weckt neuen. Die meisten Unternehmen profitieren von der Kombination.
Wie schnell bekomme ich erste Leads?
Bezahlte Kampagnen liefern oft nach wenigen Wochen erste Anfragen, für eine stabile Optimierung brauchen Sie meist mehrere Monate.
Was ist ein guter Preis pro Lead?
Das hängt von Branche und Kundenwert ab. Gut ist ein Preis, bei dem der Gewinn pro Kunde die Kosten pro Kunde deutlich übersteigt.